Liebe Besucher,

Unser Ziel
ist es, auf die Millionen Opfer der vergangenen Jahrhunderte hinzuweisen, die durch die Kirchen Hab und Gut, Gesundheit, Leib und Leben verloren haben und denen keine Stimme mehr gegeben ist. Wir möchten auf unvergleichliches Unrecht hinweisen, die Bevölkerung aufklären und diesen Opfern ein Denkmal errichten, auf dass solches Unrecht heute und in Zukunft nicht mehr geschieht.
Warum gibt es die Initiative?

Meldungen Mai / Juni 2010

Gehälter von Klerikern Die Besoldung von Geistlichen der beiden Großkirchen entspricht der von Staatsbeamten im höheren Dienst; Details sind in jeder Landeskirche bzw. Diözese unterschiedlich geregelt. In beiden Kirchen werden Pfarrer zunächst nach A 13 (entspricht im Grundgehalt einem Regierungsrat) und ab ca. dem 40. Lebensjahr fast überall nach A 14 (= Oberregierungsrat) eingestuft. Nur relativ wenige Geistliche steigen nach A 15 (= Regierungsdirektor) oder A 16 auf. Zusätzlich sind aber folgende Faktoren zu berücksichtigen:...

Turiner Grabtuch Wenn Du mal lange Menschenschlangen sehen willst, so wie früher im Ostblock vor fast leeren Geschäften, dann musst du nach Turin fahren. Dort wird nur noch für wenige Tage das Grabtuch Christi ausgestellt. Na ja, ob das wirklich das Grabtuch Christi ist, das steht in den Sternen...

Mixa Rücktritt Willkommen zu einer Kurzmeldung zum Nachdenken. Und? Hast du's auch gelesen? Mit "Hochachtung" hat die deutsche Bischofskonferenz den Rücktritt des Augsburger Bischofs Walter Mixa zur Kenntnis genommen. "Dieser schwere Schritt verdient Respekt", sagte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch. "Hochachtung"? Da wäre doch die Frage: Wofür hat Bischof Mixa Hochachtung verdient? ...

Melanchthon - Jahr Die Kirchen sind ja in letzter Zeit sehr stark ins Gerede gekommen wegen der vielen Verbrechen an Kindern, die von Kirchenmännern begangen wurden. Erstaunlicherweise entstand dabei der Eindruck, dass diese Verbrechen eine römisch-katholische Besonderheit seien. Dabei gibt es das auch in der Luther Kirche. So ist beispielsweise der berüchtigte ehemalige Leiter der Odenwald-Schule, der sich reihenweise an Kindern vergangen hat, ein bekannter lutherischer EKD-Theologe...

Plakat Jetzt reichts! Große Aufregung herrscht in Deutschland über ein Plakat zum Thema "Kirchenaustritt". Wir haben beim letzten Mal schon darüber berichtet. Und inzwischen hatunser Kamerateam eine ganze Reihe davon eingefangen. Sie hängen also tatsächlich fast überall. Vielleicht haben Sie auch schon eines zu Gesicht bekommen. Aber sie stoßen naturgemäß nicht überall auf Gegenliebe. In der Presse entstand mancherorts einiger Wirbel. In Biberach z.B. veranlasste Stadtpfarrer Alfred Tönnis, dass neben das Plakat ein Gegenplakat gehängt wurde, auf dem eine Familie bekundet, dass ihr die Kirche Hoffnung gibt ...

Vatikanbank En aufschlussreiches Zitat hab ich da neulich gelesen: "Es ist schwierig, eine Kanonenfabrik in eine Süßwarenfabrik umzuwandeln." Und wer hat das gesagt? Das war der italienische Journalist und Buchautor Gianluigi Nuzzi. Aber noch aufschlussreicher ist, wen er damit gemeint hat. Na wen schon? Irgendeinen Rüstungshersteller vermutlich! Nein! Den Vatikan! Er hat nämlich in Wien die deutsche Übersetzung seines neuen Buches vorgestellt, und das Buch heißt: "Vatikan AG"...

Sozialmärchen Die großen deutschen Kirchen machen sich Sorgen, dass sie in Zukunft nicht mehr genug Geld haben werden. Wieso? Ich dachte, die sind steinreich! Die haben doch Immobilien, Aktien, Grundbesitz in Hülle und Fülle! Ja schon, aber sie haben Sorge wegen der Kirchensteuer. Wenn die deutsche Bundesregierung tatsächlich die Steuern senkt, dann würden auch die Einnahmen der Kirchen zurückgehen, weil die Kirchensteuer an die Einkommenssteuer gekoppelt ist....

Jesusstatue in Brasilien Hast du vor einigen Monaten auch den Katastrophenfilm 2012 gesehen? Ja, warum? Weil der jetzt ein juristisches Nachspiel hat. Kannst du dich an die Szene erinnern, wo das Weiße Haus und der Eiffelturm und der Petersdom von einer riesigen Flutwelle überspült wurden?...

"DER STAAT MUSS ENDLICH EINGREIFEN" von R.Eppert Sehr geehrte Frau Minister Leutheuser - Schnarrenberger, Ihr Antwort- Schreiben vom 01.03.2010 habe ich erhalten. Ich danke Ihnen für die schnelle Antwort. Ich komme nicht daran vorbei, Ihnen mitzuteilen, mit Verlaub gesagt, Ihr Schreiben ist für mich zu oberflächlich. Ich beschäftige mich seit 7 Jahren (v.2003)mit der unrühmlichen Geschichte der ehemaligen Heimkinder. Daher mein Brief an Sie am 22.02.2010 : "DER STAAT MUSS ENDLICH EINGREIFEN"...

Wie reich ist die Kirche? Dieser Frage ging Spiegel online am 06.04.10 in seinem Artikel "Der geheime Milliardenschatz des Klerus" nach. Die steigende Zahl der Kirchenaustritte aufgrund der Vielzahl der zu Tage tretenden Missbrauchsfällen könnte der katholischen Kirche Sorge bereiten. Doch Schätzungen zufolge summieren sich Immobilien- und Geldbesitz zu einem Milliardenvermögen. Der Weltbild-Verlag, der 14 Bistümern und der Soldatenseelsorge Berlin gehört, brachte seinen katholischen Eigentümern 1,9 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2008. Spekulationen um den Verkaufspreis beziffern Branchenkenner auf 500 Millionen Euro...

Aktueller Link: theologe.de Diese Seite informiert umfassend und sehr aktuell über die Kirche und deren Machenschaften   Aktueller Link:Dem Priesterberuf haftet eine Schattenseite an, die die Priester mit sich herumtragen: Es sind die pädophilen Verbrechen, die Priester an Kindern begehen. Immer und immer wieder wird darüber berichtet, und zwar weltweit. Ob in Amerika, in Kanada, in Australien, in Irland und auch in Deutschland – es vergeht kein Tag, ohne dass Meldungen von Verbrechen, die Priester an Kindern begangen haben, an die Öffentlichkeit gelangen...
 

AKTUELL

Bei den meisten Opfern konfiszierte die Kirche nach der Hinrichtung oder Ermordung auch deren Vermögen. Dieses Blutgeld ist vielfach der Grundstock für den heutigen Reichtum der beiden Großkirchen. Doch anstatt sich zu bemühen, dieses Unrecht wiedergutzumachen, lässt sich die Kirche bis heute aufgrund "alter Rechte" vom Staat jährlich Milliarden über Milliarden bezahlen.

Da das Finanzgebaren der Kirchen derart umfangreich ist, hat die Initiative "Ein Mahnmal für die Millionen Opfer der Kirche" dafür eine neue Internet-Site erstellt: www.kirchen-einsparen.de

Sie werden es kaum glauben, was Sie dort lesen, vor allem wenn man bedenkt, was für ein Wehklagen die Vertreter der Kirchen anstimmen, wenn es um ihr Geld und ihren Besitz angeht. Bestellen Sie kostenlos unsere 74-seitige Broschüre Spart Euch die Kirche noch heute.

Lieber Besucher, neben Ihrem Kirchensteuerbeitrag zahlen Sie noch VIEL MEHR, sogar wenn Sie ausgetreten sind oder einer anderen Religion angehören. Warum? Lesen Sie selbst!
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ğMahnmal für die Opfer der KircheĞ?

Petra Duschner, Sprecherin der Initiative
Vor einiger Zeit las ich in der Zeitung, dass das katholische Würzburg als die Hochburg der Selbstmörder gilt. Das habe eine Auswertung der bundesdeutschen Selbstmordstatistik ergeben. In dem Artikel wurde ein Zusammenhang zwischen der hohen Selbstmordrate und der kirchlichen Tradition aufgezeigt, die eine Atmosphäre von Angst und Zwängen verbreite. Menschen als Opfer kirchlicher Tradition?

Ich wurde neugierig und habe mich einmal etwas ausgiebiger mit der Geschichte der katholischen Kirche beschäftigt - und bin erschrocken. Ich war regelrecht entsetzt, wieviele Millionen Menschen die Kirche auf dem Gewissen hat. Vieles ist aus dem Geschichtsunterricht einigermaßen bekannt, wie etwa die Kreuzzüge, die Eroberung von Amerika, bei der Millionen von »Ungläubigen« getötet wurden, die Inquisition oder die Hexenverbrennungen. Allein im Süden Amerikas wurden 10 Millionen Indianer brutal niedergemetzelt. Am meisten betroffen machten mich bei der Lektüre und den Nachforschungen die unzähligen Einzelschicksale. Dass die Grausamkeit, die Folterungen und das Hinschlachten von unschuldigen Menschen solche widerlichen Ausmaße hatte, das war mir im Detail nicht bewusst gewesen.

Zur Zeit meiner Nachforschungen kam in den Nachrichten die Meldung, dass in Berlin ein Mahnmahl für die Holocaust-Opfer errichtet werden soll, was ich eine sehr gute Sache finde. Man muss alles tun, damit sich dieser Abschnitt der deutschen Geschichte nicht wiederholt.

Bei der Diskussion um das Holocaust-Mahnmahl musste ich immer auch an die Millionen Opfer der Kirche denken, die kaum im Bewusstsein der Bevölkerung sind.

Auch hatte ich die Hetzreden Martin Luthers gegen die Juden gelesen, in denen er dazu aufruft, die Synagogen und Häuser der Juden niederzubrennen und die Juden zu verfolgen. Da sich die Nazis in ihrem Antisemitismus ausdrücklich auf Martin Luther bezogen, der in Hetzschriften zur Verfolgung der Juden aufrief, habe ich mich gefragt, ob nicht all die Holocaust-Opfer im Grunde auch indirekte Opfer der Kirche sind. Ich sprach also mit Freunden und Bekannten über diese Sache und wir sahen die Notwendigkeit, für die Kirchen-Opfer ein Mahnmahl zu errichten, damit sich solche Grausamkeit nie mehr wiederholen möge. So entstand die Initiative »Mahnmahl für die Opfer der Kirche«.

Manch einer mag argumentieren, dass das alles der Vergangenheit angehöre, unter die man einen Schlussstrich ziehen müsse, doch musste ich feststellen, dass ja beispielsweise im Alten Testament ausdrücklich zum Mord an Ehebrechern etc. aufgerufen wird und dass auch der Ungehorsam gegen den Priester mit dem Tod zu bestrafen sei. Da die Kirchen das Alte Testament als direktes Wort Gottes weiterhin für gültig erklären (siehe Kath. Katechismus, Kap. 1093), sehe ich davon eine Gefahr für die Gegenwart und Zukunft ausgehen. Im Grunde ist aber die kirchliche Auslegung des Neuen Testaments noch weit gefährlicher, denn sie besagt, dass das Neue Testament das Alte vollende (Kath. Katechismus, Kap. 140). Diese »Vollendung« hat die Kirche offensichtlich wie folgt verstanden und ausführen lassen: Während im Alten Testament auf speziellen Altären meist Tiere geopfert werden mussten, werden unter der Geltung des Neuen Testaments auf riesigen Altären, meist aus aufgeschichtetem Holz, bereits Menschen lebendig verbrannt - und dies auch hundertweise (siehe Verfolgung der Katharer, Kap.2.2). Die genannten Zitate stammen aus der neuesten Ausgabe des Katholischen Katechismus und gelten heute noch! Die gleiche Gefahr geht von Luther aus, der trotz seiner mörderischen Hetzreden immer noch hoch im Kurs steht.

Somit soll das Mahnmal zum einen ein Gedenken an die Millionen Kirchen-Opfer sein und zugleich verhindern, dass Ähnliches heute oder in Zukunft wieder geschehen kann.

Bitte helfen Sie mit, diesen Wunsch in die Tat umzusetzen!

Mit freundlichen Grüßen

Petra Duschner
Sprecherin der Initiative »Ein Mahnmal für die Millionen Opfer der Kirche«

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