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Kreuzzüge im Blutrausch und voller Grausamkeit

Bis zu 22.000.000 Tote

Zwischen 1096 und 1291 fanden auf Betreiben der Päpste sieben Kreuzzüge ins »Heilige Land« Palästina statt, die nach Schätzung des Schriftstellers Hans Wollschläger (»Die bewaffneten Wallfahrten nach Jerusalem«) insgesamt bis zu 22 Millionen Menschen das Leben kosteten. Nach anderen Schätzungen waren es weniger, sie sprechen von Hunderttausenden von Ermordeten, was die Verbrechen nicht weniger grausam macht.

Bei der Eroberung Jerusalems (1099) wurden etwa 70 000 Juden und Muslime im Blutrausch umgebracht – die gesamte Einwohnerschaft der Stadt. Die noch vor Blut triefenden Ritter gingen anschließend »vor Freude weinend … hin, um das Grab unseres Erlösers zu verehren, und entledigten sich ihm gegenüber ihrer Dankesschuld« – so ein Augenzeuge. (»Die Kreuzzüge in Augenzeugenberichten«, dtv-Taschenbuch, 1971, S. 101)

Die Kreuzzüge wurden mit großer Grausamkeit geführt. Das Bild zeigt eine Massenenthauptung von Gefangenen und Zivilisten. Das kirchliche Abendland hat durch die Kreuzzüge unsägliches Leid über die moslemischen Völker gebracht.