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Aktuelle Meldungen

29.11.2019 – CDU und CSU, streicht das „C“ – Petition der Freien Christen für den Christus der Bergpredigt. Einer der Gründe neben Waffenproduktion, Waffenexporte usw.: Die beiden Parteien unterstützen die großen Kirchen, welche ebenfalls den guten Namen des Jesus, des Christus, missbrauchen. Hier geht´s zu dieser Petition.

25.11.2019 – Nachfolgend die aktuelle Subventions-Liste. Wir verweisen dazu auch auf die Petition der Freien Bürger – „Keine Staatsleistungen mehr von unserem Geld an die Kirche – Staatliche Kirchenfinanzierung ersatzlos streichen“.

Milliardenschwere Subventionen

Konfessioneller Religionsunterricht in doppelter Ausfertigung (katholisch und evangelisch) an allen Schulen lt. Bund für Geistesfreiheit Augsburg, 21.7.2018   6,50 Milliarden Euro
Ausbildung der kirchlichen Theologen an den staatlichen Universitäten und Unterhalt kirchlicher Fachhochschulen lt. Bund für Geistesfreiheit Augsburg, 21.7.2018   0,85 Milliarden Euro
Kirchliche Ersparnis durch Einzug der Kirchensteuer durch Staat, Arbeitgeber und Banken **   1,94 Milliarden Euro
Denkmalpflege (nur Anteil von Bund und Ländern) lt. Bund für Geistesfreiheit Augsburg, 21.7.2018   0,47 Milliarden Euro
Seelsorge bzw. Mission in öffentlichen Einrichtungen (Militär, Polizei, Gefängnis, Anstalten) lt. Bund für Geistesfreiheit Augsburg, 21.7.2018   0,09 Milliarden Euro
Weitere Staatszuschüsse aufgrund von Konkordaten und Kirchenverträgen (Gehälter von kirchlichen Amtsträgern, Pensionen z. B. von Bischof Mixa und allen anderen, Kirchliche Hochschule Eichstätt u. ä.), so genannten „Dotationen“   0,54 Milliarden Euro
Zahlungen der über 11.000 Kommunen in Deutschland sowie der Landkreise und Bezirke (vorsichtig geschätzt; der BfG Augsburg schreibt von einer „Veranschlagung“ von alleine drei Milliarden bei den Kommunen)   3,00 Milliarden Euro
Ausgaben öffentlicher Rundfunkanstalten für kirchliche Sendungen   0,28 Milliarden Euro
Zuschüsse an kirchliche Hilfs- und Missionswerke   0,19 Milliarden Euro
Zuschüsse zur kirchlichen Kultur   0,02 Milliarden Euro
Sonstiges (z. B. Orden, Kirchentage, Stiftungen)   0,09 Milliarden Euro
Weitere Zahlungen, wie z. B. Zuschüsse für kirchliche Stellen im Rahmen des Bundesfreiwilligendientes und vieles mehr   unbekannt  
Direkte Subventionen  ca. 13,97 Milliarden Euro
          Gesamt 1) und 2)   ca. 20,60 Milliarden Euro

Quelle: stop-kirchensubventionen.de

Anmerkung

In dieser von der Initiative „Spart euch die Kirche“ vorgelegten Tabelle sind die staatlichen Subventionen für kirchliche Sozialleistungen nicht enthalten. D. h. finanzielle Hilfen für kirchliche Dienstleistungen wie z. B. das Betreiben von Kindergärten und Altenheimen sind von unseren Forderungen ausgenommen!
Bestellen Sie unsere kostenlose mit Detailinformationen versehene Broschüre „Stoppt die Milliarden für die Kirche“ noch heute!

30.12.2018

Die Ermordung so genannterHexen“

Lange verdrängtes Thema kommt ans Licht

Die Aufarbeitung der so genannten „Hexen“-Verfolgung macht Fortschritte. Da ist z. B. Hartmut Hegeler, der seit Jahren dafür eintritt, dass ehemalige Verfolgungs-Städte die „Hexen“ und „Zauberer“ öffentlich rehabilitieren: http://www.anton-praetorius.de/
Bei mehr als zwei Dutzend Städten ist dies bereits gelungen. Unter anderem auch in Bamberg. Dort hatte Ralph Kloos zuvor bereits ein „virtuelles Denkmal“ für die Hexen errichtet. Er ließ das 1627 eigens für die Folter von „Hexen“ erichtete „Malefizhaus“, an das heute kein Hinweis mehr erinnert, wiedererstehen. https://www.youtube.com/watch?v=T69ppeMCHAI

Und er hat mit Thomas Göltl ein Buch geschrieben: „Die Hexenbrenner von Franken“.
Erfreulich auch: Die Gemeinde Zeil am Main nahe Bamberg hat 2011 ein Hexenmuseum (so etwas hat leider noch Seltenheitswert!) eingerichtet: http://www.zeiler-hexenturm.de/

Der Hintergrund: Die Bamberger Fürstbischöfe ließen dort besonders viele „Hexen“ aus ihrem Bistum inhaftieren, foltern und in „Hexenöfen“ verbrennen. Es war wohl ein Racheakt. Die Zeiler waren nämlich damals schon aufmüpfig und wollten nicht wieder katholisch werden. Das musste aus Sicht der Priesterkaste „natürlich“ bestraft werden … Man darf gespannt sein, wann das erste „Hexen-Museum“ auch in Bamberg eröffnet wird.