Es gibt allein in Deutschland mehr als 3.000 Menschen, deren Vater zum Zeitpunkt ihrer Geburt katholischer Priester oder Ordensmann war oder es noch immer ist. Ihnen wurden und werden fundamentale Menschen- und Bürgerrechte vorenthalten.

Die Gesetze sind eindeutig: Jeder und jede hat die gleichen Rechte, unabhängig vom Status der Eltern. Das gilt für Unterhalt und Erbe, aber auch für den Kontakt mit dem eigenen Vater.

Durch die Vorgehensweisen der katholischen Kirche, die vom Staat bisher nicht ausreichend untersucht, sanktioniert und dadurch verhindert werden, ist eine Gruppe entstanden, die es in der modernen Gesellschaft eigentlich nicht geben kann: Bürger auf die wegen ihrer Geburt die geltenden Gesetze nicht angewandt werden können.